Artikel
 
11.09.2018
Bundesumweltministerin zu Besuch im VDI ZRE
 

Steigerung der Ressourceneffizienz in KMUs im Fokus

Bundesumweltministerin Svenja Schulze zu Besuch im VDI ZRE (Bild: VDI ZRE)

Bundesumweltministerin Svenja Schulze zu Besuch im VDI ZRE (Bild: VDI ZRE)

Bundesumweltministerin Svenja Schulze besuchte in Begleitung von Staatssekretär Florian Pronold am 06.09.2018 das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE), um sich persönlich über dessen Arbeit zu informieren.
 

Zu Beginn wurde das VDI ZRE als nationales Kompetenzzentrum für betriebliche Ressourceneffizienz vorgestellt und dessen Informationsangebote und Arbeitsmittel erläutert. Diese sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei unterstützen, Material- und Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen. Die Bandbreite der Instrumente reicht von Online-Tools, wie Ressourcenchecks für Betriebe, über Kurzanalysen und Studien bis zum YouTube-Kanal mit einer eigenen Filmreihe, in der bereits umgesetzte Ressourceneffizienzprojekte aus Unternehmen gezeigt werden.

In der anschließenden Diskussion wurde erörtert, wie insbesondere mittelständische Unternehmen für das Thema Ressourceneffizienz sensibilisiert werden können. Denn der Bedarf, Material und Energie effizienter einzusetzen, ist hier immer noch hoch. Das VDI ZRE sieht genau das als seine zentrale Aufgabe und möchte mit seinem branchenspezifischen, niederschwelligen und praxisnahen Angebot sowie der regen Netzwerktätigkeit einen Zugang für KMUs schaffen. Als Beispiel wurde der Industrie-Club Ressourceneffizienz angeführt. Dem Club können Unternehmen beitreten, die bereits erfolgreich Ressourceneffizienzmaßnahmen umgesetzt haben. Sie sollen in ihrer Vorreiterrolle andere Betriebe beflügeln, sich ebenfalls mit dem Thema Ressourceneffizienz zu beschäftigen. Darüber hinaus wird die Vernetzung unter den Unternehmen gefördert. Ein anderes Beispiel sind die „Ressourceneffizienz vor Ort“ Veranstaltungen, kurz „RE vor Ort“. Hier wird eng mit Partnern vor Ort in allen Regionen Deutschlands zusammengearbeitet. Die Veranstaltungen finden abwechselnd in verschiedenen Städten statt und richten sich direkt an Unternehmensvertreter.

Das gezielte Angebot und die Netzwerktätigkeit können so als Türöffner fungieren, damit sich KMUs stärker mit dem Thema Ressourceneffizienz beschäftigen.

Bei dem anschließenden Rundgang durch die Räumlichkeiten des Kompetenzzentrums konnte sich die Ministerin schon vor der offiziellen Veröffentlichung einen Eindruck von dem neuesten Film verschaffen und sich durch eine neu erarbeitete interaktive Prozessvisualisierung klicken.

Bei ihrem Besuch zeigte sich die Ministerin interessiert über das vielfältige Spektrum an Instrumenten über alle Industriebranchen hinweg und die detaillierten Informationen, die zu spezifischen Verfahren und Prozessen bereitgestellt werden. Besondere Beachtung schenkte sie der im letzten Jahr veröffentlichten Studie „Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 - Potenziale für KMU des verarbeitenden Gewerbes“. Denn Teil der Diskussion war auch, in wie weit die Digitalisierung Potenziale hinsichtlich Ressourceneffizienz eröffnet.

Bei ihrem Abschied bedankte sie sich für den umfassenden Einblick in die Arbeit und wünschte dem Team des VDI ZRE alles Gute bei der weiteren Arbeit.

 

Ihre Ansprechpartnerin im VDI ZRE:
Sophia Faber
Telefon: +49 30 2759506-34
Telefax:  +49 30 2759506-30
E-Mail: faber_s@vdi.de

 
Seite weiterempfehlen:XingFacebookTwitter