Bremer Bezirksverein
 

Bremer Bezirksverein

Luft- und Raumfahrttechnik (ALRT)

 

Der Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt im VDI Bezirksverein Bremen soll ein Forum zum fachlichen Austausch von Aktiven und Interessierten in dieser Branche sein. Um diesen Austausch zu ermöglichen werden Vorträge zu aktuellen Themen aus Entwicklung, Forschung und Fertigung, sowie dem Betrieb von Luft- und Raumfahrtgeräten organisiert und angeboten. Es sollen Wissen und die Erfahrung von Spezialisten an ein interessiertes Publikum anschaulich vermittelt werden.


Weiterhin wird ein monatlicher Stammtisch angeboten, an dem in entspannter Atmosphäre interessante Diskussion geführt werden können. Außerdem werden Exkursionen geplant.
Die Veranstaltungen finden statt in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt Liliental-Oberth e.V. (DGLR), Bezirksgruppe Bremen.

Oliver Harten
Oliver Harten
Thomas Poitner
Birte Haker
Oliver Harten
Thomas Poitner

 

Arbeitskreisleiter Luft- und Raumfahrt

lrt@bv-bremen.vdi.de

 

Dipl.-Ing. Oliver Harten
Head of Hydraulic System Department
Hydraulics - EYCU
Airbus Operations GmbH
Airbus-Allee 1
28199 Bremen
oliver.harten@airbus.com

 

Birte Haker
RAMS Engineer
Department RAMS, TSOTS2

Airbus Defence and Space GmbH
Airbus-Allee 1
28199 Bremen, Germany
T   +49 (0)421 539 4083
E   Birte.Haker@airbus.com

Veranstaltungsreihe Raumfahrtjahr 2018

Partner der Vortragsreihe „Luft- und Raumfahrt aus Bremen – gestern, heute und morgen“:

 

Bremer AIRbe e.V.

und

Raumfahrthistorisches Archiv Bremen e.V.

 

Die aktuellen Termine zu den Vorträgen finden Sie auch HIER

 

Aktuelle Infos zu allen Veranstaltungen zum Bremer Raumfahrtjahr finden Sie HIER

Derzeit liegen keine Veranstaltungen vor!

Preisverleihung des Kreativwettbewerbs Faszination Raumfahrt für Schülerinnen und Schüler

Thomas Reiter berichtete von seiner Arbeit im All (Bild: Anja Riemer)
Preisverleihung des Kreativwettbewerbs Faszination Raumfahrt für Schülerinnen und Schüler
Birte Haker vom Arbeitskreis Luft- und Raumfahrttechnik (Bild: Anja Riemer)
Preisverleihung des Kreativwettbewerbs Faszination Raumfahrt für Schülerinnen und Schüler
(Bild: Anja Riemer)
Preisverleihung des Kreativwettbewerbs Faszination Raumfahrt für Schülerinnen und Schüler

 

Was kann man im All alles machen?

Am Freitag, den 7. Dezember 2018, fand am Nachmittag bei Airbus in Bremen die Preisverleihung des VDI-Wettbewerbs für Schülerinnen und Schüler zum Thema „Faszination Raumfahrt“ statt.

Die Teilnehmenden hatte zahlreiche Beiträge eingereicht zur Beantwortung der Frage, was sie sich vorstellen können, was man im All in Zukunft alles machen könne. Unter den Gewinnerbeiträgen waren dann z.B. ein phantastisches Kochbuch mit Weltraum-Rezepten und ein Video mit der Darstellung von Weltraum-Sportarten.
Vorab gab es den Vortrag eines Experten, der das Leben im All jetzt schon kennen gelernt hat: Astronaut Thomas Reiter erzählte für die großen und kleinen Fans der Raumfahrt von seinen Erfahrungen im All in der Raumstation ISS. Wie lebt man in der Schwerelosigkeit, wie kann man dort schlafen, essen, fit bleiben? Mit Bildern aus der Station und aus dem Weltraum und auch von den alltäglichen Lebensumständen präsentierte der Raumfahrer anschaulich seine Arbeit als Astronaut in den bemannten Expeditionen. Unfassbar, dass man in der Raumstation ISS alle 90 Minuten einen Sonnenaufgang- und -untergang zu sehen bekommt. Logisch, dass man das Essen aus den Konserven ganz vorsichtig auslöffeln muss, weil es dem Hungrigen sonst im wahrsten Sinnen des Wortes um die Ohren fliegt. Im Anschluss an den Vortrag konnte das Modell der ISS auf dem Gelände von Airbus besichtigt werden. Birte Haker vom VDI Arbeitskreis Luft- und Raumfahrttechnik freute sich sehr über das große Interesse der Kinder und Jugendlichen: „Wir haben gesehen und gehört, wohin die Technik uns bringen kann. Und wir hoffen, dass die Jungen und Mädchen Lust darauf bekommen, als Ingenieurinnen und Ingenieure in Zukunft dabei mit zu gestalten.“

Bericht: Anja Riemer

Dassault/Dornier ALPHA JET - ein deutsch-französisches Rüstungskooperationsprojekt

Vortrag von Rainer Stadelmann, Oberstleutnant a.D., 28. Oktober 2015

Der ALPHA JET ist sehr gut zu fliegen (Pilots Aircraft), hat herausragende Kurveneigenschaften und Luftkampffähigkeiten und eine exzellente Überziehwarnung (Stall) / Recovery. Durch das HUD (Head-Up Display) gibt es  keine unnötige Aufmerksamkeitsverteilung im Cockpit.
Herausragende technische Merkmale des ALPHA JET sind  Wartungsfreundlichkeit und eine hohe Zuverlässigkeit. Möglich ist autonomes Anlassen durch Starter-Generatoren und eine Bordbatterie. Die Maschine hat einen geringen Kraftstoffverbrauch. Das ermöglicht ohne Zwischenlandung  Ziele in ganz Europa zu erreichen. Ein präziser Waffenrechner (Basis: Doppler Radar) ermöglicht eine hohe Treffergenauigkeit im Luft-Bodeneinsatz. Die Triebwerke Larzac 04 der Hersteller Snecma, Turbomeca und KHD  entwickeln einen max. Schub von 2 x 1.350 kp (13,24 kN).
Nach Einführung des ALPHA JET in die deutsche Luftwaffe bestand Mitte der 1980 ziger Jahre die Notwendigkeit einer Kampfwertsteigerung dieser Maschinen. Daher plante man die Umrüstung mit leistungsstärkeren Triebwerken, einem Radar, Abstandswaffen an den Tragflächenenden und die zusätzliche Auslegung der Innenlastträger für Außentanks.
Wegen der Restrukturierung der Bundeswehr, der bevorstehenden Einführung des Euro Fighters und der knappen Finanzen wurde das Flugzeug 1993 außer Dienst gestellt. Die Flugzeuge wurden ins Ausland verkauft.
Die französische Luftwaffe und befreundete Staaten fliegen den ALPHA JET noch heute.
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Bremer Luft- und Raumfahrt-Geschichte: Vorträge des AK Luft- und Raumfahrttechnik am 22.04.2015

„Wiederbeginn des Flugzeugbaus bei Focke-Wulf nach 1945“ von Herrn Dr. Hartmut Pophanken und „Beginn der industriellen Raumfahrt in Bremen“ von Dr.-Ing. Klaus Schalipp.
Herr Dr. Pophanken stellte die wirtschaftliche Lage des Unternehmens im Sommer 1945 hinsichtlich Anlagevermögen, Betriebsmittel, Kapital sowie Forderungen und Verbindlichkeiten dar. Das Verbot des Flugzeugbaus durch die Potsdamer Beschlüsse und die Konsequenzen der Demontage führten zur Prüfung von alternativen Geschäftsfeldern wie der Verarbeitung von Restmaterial zu Haushaltsgeräten.
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Vortrag zu den Polarflugzeugen und deren Missionen beim Alfred-Wegener-Institut (AWI)

Der Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt setzte seine diesjährige Vortragsreihe am 23. März 2015 in den Räumen von Airbus in Bremen fort.

Der Vortragende Dr. Daniel Steinhage vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung ist wissenschaftlicher Koordinator für die Polarflugzeuge am AWI. In seinem Vortrag wurde der sehr interessierten Zuhörerschaft ein Einblick gegeben in die eingesetzten Flugzeugtypen, deren Instrumentierung, die wissenschaftlichen Missionen sowie die besonderen Einsatzbedingungen für Mensch und Technik in den Polarregionen.

Weiterhin wurde der Aspekt der internationalen Zusammenarbeit bei der Polarforschung mit sich ergänzenden Einrichtungen und Forschungsplattformen wie Forschungsstationen, Flugzeugen, Satelliten, Schiffen und nicht zuletzt Wissenschaftlern erklärt.

Dr. Steinhage zeigte das große Spektrum an wissenschaftlichen Fragestellungen in diversen Disziplinen auf.

Eine sich an den Vortrag anschließende lebhafte Diskussion zeigte das breite Interesse an diesem vielfältigen Themengebiet.

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